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Suchtberatung

Süchte sind weit verbreitet und können verschiedenste Formen annehmen. Sie können für alle offensichtlich sein, oder vollkommen unbemerkt von der Umgebung.

 

In der Menschheitsgeschichte wurden immer berauschende und bewußtseinserweiternde Substanzen konsumiert. Ein gewisses Maß des Konsums ist daher auch als vollkommen normal anzusehen. Gewisse Erfahrungen sind auch sicher wichtig bei der Findung der eigenen Identität.

 

Aber wann ist man nun süchtig?

 

Süchtig sein, kann der Mensch nach so ziemlich allem, d.h. wir reden hier nicht nur von Klassikern, wie Alkohol und harten Drogen, wie Heroin u.s.w. ...auch alles Banale wie Fernsehen, Spielen, Essen, Sport, Sex ... kann zur Sucht werden. 

 

Allen Süchten gemein ist die Suche!

 

Die Suche nach einem tieferen Sinn, die Suche nach Nähe, nach dem Füllen einer inneren Leere, die Suche nach einem "runden (normalen) Kreislauf"...

 

Die Droge dient hierbei als Ersatz und hilft zu Verdrängen.

Anfangs stellt sich ein gutes Gefühl ein, das will man wieder haben und schnell entwickelt sich daraus ein sich selbst antreibender Kreislauf. Unser Belohnungssystem im Gehirn strebt nach immer mehr Befriedigung. Verpassen wir diesen Moment der Wahrnehmung und Gegensteuerung, verändert sich unser Gehirn nachweisbar, es werden neue Verbindungen geknüpft und ein Aufhören ist ist nicht mehr einfach so möglich. Irgendwann bestimmt die Sucht das Leben.

Es entwickelt sich eine psychische und oft auch physische Abhängigkeit.

Oft ist die Grenze auch fließend, oder eine dauerhafte Gewöhnung setzt ein, da viele Drogen eben auch an sich vollkommen harmlos sind und gesellschaftlich akzeptiert.

Im Prinzip kann man sagen, ab dem Zeitpunkt, wo ich mich frage, ob ich ein Problem z.B. mit Alkohol, oder besser ohne Alkohol habe, habe ich ein Problem. Sich das zu Fragen setzt aber auch schon ein hohes Maß an Selbstreflexion voraus und man bekommt die Situation vielleicht allein gelöst. 

An dem Zeitpunkt, wo ich aber merke, dass ich etwas brauche um über den Tag zu kommen , oder durch die Nacht und dieses Verhalten nicht mehr zuverlässig steuern kann, brauche ich Hilfe.

 

Auch das Leben mit Abhängigen verändert die eigene Psyche, oder man ist ohnehin schon vorbelastet, um solche Beziehungsmuster überhaupt einzugehen. In diesen Fällen spricht man von Koabhängigkeit. 

Im Prinzip ein ähnlich selbstzerstörerischer Mechanismus, der mit der Sucht als solcher, gleichzusetzen ist.

Hilfe brauchen in diesem Fall Beide!   

 

Ich biete fachliche und psychologische Hilfe in diesem sensiblen Bereich. Ein Klinikaufenthalt zum stofflichen Entzug ist in vielen Fällen unumgänglich, hier biete ich die Vermittlung an kompetente Einrichtungen.

Eine anschließende psychologische Aufarbeitung und Begleitung kann dann durch mich vor Ort erfolgen.

 

 

 

 

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